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Für und wider Astrologie
Es gibt ja verschiedene Systeme der Astrologie.
Die bei uns übliche, aber auch die Chinesische und noch verschiedene andere

Die Astrologie ist keine missionarische Religion.
Sie will niemand bekehren, niemand überzeugen

Wer daran glaubt, der glaubt daran.
Und einem Astrologen ist es völlig egal, wenn der Nachbar nicht daran glaubt.

Ein banales Beispiel:
Das dürfte so sein wie bei den Rauchern. Die Raucher genießen den Tabak, sie rauchen ihre Zigaretten, aber sie gehen nicht von Tür zu Tür um die Leute zum rauchen zu bringen. Wenn Herr Meier raucht, ist es ihm völlig Schnuppe ob sein Nachbar auch raucht oder nicht.

Bei den Biertrinkern ist es ebenso. Herr Müller stellt sich nicht an die Ecke beim Bahnhof, vor sich eine Kiste Bier, die Passanten zum mittrinken auffordernd . . .
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Ein Biertrinker wird halt aber bestimmt nicht den Anspruch erheben, er könnte (wenn ich doch nur wollte und ausreichend informiert wäre) auf dem Boden seines Bierglases meinen Charakter oder sogar meine Zukunft erkennen. Ist also schon bisschen was anderes.
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Friedrich Nietzsche)
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Icon_razz Da gebe ich Dir in allen Punkten Recht, Sinai

Es ist jedem Menschen selbst überlassen, zu glauben, was er glauben möchte, wenn er damit keinem schadet.

Ich habe auch nicht vor, Menschen von Astrologie zu überzeugen.
Aber ich kann auch nicht das große Thema in Kurzform, sprich Telegrammstil darlegen.

Weil ich über Jahre selbst dazu lernen mußte und was mir große Hochachtung vor den wirklich Wissenden einflößte.

In der Astrologie ist wirklich alles vertreten - von der Bedeutung der Symbole, Psychologie und Interpretationskunst.

Computerhoroskope z.B. zeigen alle Aspekte auf, die der Mensch leben kann.
Welche Horoskope er lebt oder welche er nicht lebt, liegt aber auch an seinem Bewußtsein , seiner inneren Entwicklung und vielleicht auch seiner Berufung.

Astrologische Foren gibt es auch, wo sich ein JedeR selbst Wissen aneignen kann und mit anderen Menschen dazu lernt.

Wer sich ein astrologisches Computerprogramm zulegt, kann viel dazu lernen und sich fragen, was denn so alles im Leben war und was es auslöste.

Hätte ich das gewußt, sagt man dann oft, hätte ich doch anders so manche Entscheidung gelenkt.

Aber das gehört vielleicht zu den Lernerfahrungen, die der Mensch auch braucht.

So manche partnerschaftliche Erfahrung wäre nicht zustande gekommen, wenn alle nur danach lebten, wer zu ihnen paßt und wer nicht - wobei nicht nur die Sonnenzeichen dabei eine Rolle spielen, sondern auch viele Aspekte, z.B. Aspekte mit Neptun, die auch eine platonische Liebe anzeigen können oder wenn Menschen mit vielen Feuer-Elementen im Horoskop zusammen kommen, wo es dann sehr heftig in der Partnerschaft zugeht.

Wir kennen in der Astrologie keine Formeln, die alle glücklich machen. Nur kann man bei ungünstigen Aspekten auch die Vernunft walten lassen.

Wenn`s mal immer so einfach wäre, wenn das Herz den Verstand ausschaltet. Icon_smile
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Es war so ca 2003-04 - es hieß, unser Haus würde abgerissen werden. Also rief ich mal Questico an und fragte, ob ein Umzug ins Haus stünde.
Der Mann am Telefon meinte, ich hätte lt Horoskop schon lange umgezogen sein müssen.
Ich war ziemlich erbost, denn ich meinte, daß Jupiter im 3. Haus einen Umzug eher ausdrücken würden.
Später, nach dem Auflegen des Apparates, fiel mir ein, daß das Haus, in dem ich vorher gewohnt hatte, bereits abgerissen worden war - hätte ich also noch darin gewohnt, wäre ich schon lange ausgezogen.
Der Mann hatte also indirekt Recht.
Ich zog somit aber mit Jupiter in Haus 3 um - was mir dann Glück brachte, ich hatte eine wunderschöne Wohnung bis vor kurzem, als ich mit transit Saturn über die radix Venus nun zu meinen Wurzeln zurück kehrte.

suche: astrologie umzug von wohnung angezeigt

Inzwischen wächst Wald auf den Flächen der vielen abgerissenen Häusern.
Schade, es hätte vielen Menschen, die jetzt auf der Suche nach Wohnraum sind, ein Heim geben können.
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(03-05-2014, 18:31)Klaro schrieb: In der Astrologie ist wirklich alles vertreten - von der Bedeutung der Symbole, Psychologie und Interpretationskunst.

Ich hätte gerne mal gewusst, wo genau in der Astrologie auch nur ein bisschen Psychologie vorkommen soll. Denn nur zu sagen "Ich kenn mich mit Menschen aus" ist da recht dürftig. Du sagst, du kannst das ganze Thema nicht in Kurzform darlegen - bisher kannst du aber nicht einmal auf konkrete Fragen antworten. Vielleicht kriege ich hieraus ja mal eine vernünftige Antwort. Was ich bitte nicht lesen möchte ist: "Mir hat die Astrologie bisher schon so manchen Therapeuten erspart." Derart vage Antworten überlese ich bei dir inzwischen nur noch.
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Friedrich Nietzsche)
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(03-05-2014, 19:39)Keksdose schrieb: Denn nur zu sagen "Ich kenn mich mit Menschen aus" ist da recht dürftig.
"Gott sei dank" sind wir hier in einem Unterhaltungsforum.

Aber an und für sich stimmt das mit der "Sternenpsychologie" schon. Icon_wink
Auch, wenn sich der Himmel in den letzten 3000 Jahren schon soweit gedreht hat,
dass der wirkliche Stand der Sterne darauf keinen Einfluss mehr hat.

Andersherum hatte aber das Lebensgefühl unserer Mütter in den ersten Lebenswochen unseres Daseins einen starken Einfluss auf die Entwicklung unserer Wesensnatur.

Das ist nämlich die Zeit, in der die Kommunikation zwischen Mütter und Babys besonders "Stimmungs" - und also sehr Gefühls-bezogen abläuft.
Babys nehmen in diesen ersten Lebenswochen ihre Mitwelt hauptsächlich über die Stimmung ihrer Mütter wahr. Das heißt dann wieder andersherum gesehen, dass die Stimmungslage der Mütter in diesen Wochen einen besonderen Einfluss darauf hat, wie sich ihre Babys selbst "mehr oder weniger" in dieser neuen Welt wohl fühlen..

Licht, Gerüche, Stimmen und andere subtile Informationen aus unserer Mitwelt
haben einen starken Einfluss auf unsere Stimmung und noch mehr auf unsere Erinnerung (Gedächtnisleistung). Viel mehr, als uns eigentlich ins Bewusstsein vordringt.
Jeder kennt in dem Zusammenhang den sogenannten Weihnacht-Blues .. Licht..Gerüche.. Klänge...

Das heißt, dass es diese unterbewussten Einflüsse auf unsere Lebensgefühl
auch sonst rund ums Jahr herum gibt. Besonders dann im Frühling kommen sie
uns wieder ganz am nächsten.. (immer so um die Zeit der Sonn-Wenden da "fühlen" wir die Änderungen der Lichtverhältnisse am intensivsten)

Also kurz und bündig: die sogenannte Astrologie hat nichts mit dem Stand von Mars, Venus, Jupiter.. etc. zu tun, sondern nur mit dem Stand unserer Erde zur Sonne im Jahreskreis.. und das hat einen ziemlichen Einfluss auf unser aller "unterbewusstes" Lebensgefühl - bezogen auch auf die ganz fest in unseren hintersten Erinnerung eingeprägten ersten Erfahrungen unseres Daseins. Icon_wink
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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(03-05-2014, 10:39)Klaro schrieb:
Zitat:du sagst ja konkret nichts, mit dem man sich konkret beschäftigen könnte
Nein, anders herum ist der Fall. Wer sich dafür interessiert, wird sich die entsprechende Literatur besorgen, mit Menschen darüber diskutieren
und sich mit ihnen darüber austauschen

das versuchen wir doch die ganze zeit mit dir - aber da kommt ja nichts.

(03-05-2014, 10:39)Klaro schrieb: Ich habe schon lange das Gefühl, daß die Themen, die so manchem nicht passen, einfach geschlossen oder abgeschoben werden, mit der Begründung, ich verstünde es nicht

was soll hier "geschlossen oder abgeschoben" worden sein?

im gegenteil: trotz deiner beharrlichen weigerung, konkret was auszusagen, und deinen dauernden andeutungen bis unterstellungen, wir wären zu blöd oder zu uninteressiert dafür, wirklich was über astronomie wissen zu wollen, bleibt dieser thread weiter offen - als bloße pinnwand für deine esoterischen predigten, ohne daß du dich an einer diskussion als austausch von argumenten beteiligen würdest

(03-05-2014, 10:39)Klaro schrieb: Wir haben doch alle nicht den Sprachschatz im Gebrauch, wie wir es gern hätten.

laß die frechheiten und rede nicht vereinnahmend von "wir", wenn du von dir selber sprichst

(03-05-2014, 10:39)Klaro schrieb: Wenn der Mensch subjektiv für eine Sache steht, dann wird er, egal ob Religion, Wissenschaft, Technik oder eigene Ansichten immer den Versuch unternehmen, sie so aufzubereiten, daß er/sie unter die Leute bringen kann.

dann mach das doch einfach!
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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(03-05-2014, 18:31)Klaro schrieb: Wenn`s mal immer so einfach wäre, wenn das Herz den Verstand ausschaltet. Icon_smile

Besser nicht. Das ist dann schon öfter in Weltkriege ausgeartet.

Andersherum. Der Placebo-Effektes funktioniert auch mit Astrologie,
und Prophezeiungen die sich erfüllt haben, erkennt man immer erst im Hinten-an, weil es von immer sehr vielen vorgeschlagenen, nur sehr wenige oder meist auch überhaupt keine sind. So dass es einem dann auch sicher auffällt, wenn das blinde Huhn, doch mal ein Korn findet. Icon_cheesygrin

Damit wäre zum Bla-bla der Sternendeuter schon mehr gesagt als eigentlich notwendig. Eusa_boohoo
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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(03-05-2014, 15:14)Sinai schrieb: Bei den Biertrinkern ist es ebenso. Herr Müller stellt sich nicht an die Ecke beim Bahnhof, vor sich eine Kiste Bier, die Passanten zum mittrinken auffordernd . . .

Klar macht man das.
Nie jung gewesen.
Candy is dandy but liqeur is quicker. (nicht gerade Bier)
Sekt for the girls.
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Icon_razz Geobacter, ernsthafte Astrologen deuten nicht, weil sie wissen, daß bei bestimmten Zeitqualitäten immer der Mensch entscheidet, ob er eine Sache angeht oder nicht.

Mit bla bla willst Du Deine Verachtung ausdrücken, ohne Dich mal ernsthaft damit zu beschäftigen. Auch Deine Sache. Icon_smile Ist aber auch nicht gerade klug.

Deine Sache. Wenn das jetzt ein konstruktiver Beitrag war, dann `danke`- er fällt durch`s Raster. Eusa_naughty

Klar weiß man, daß Wissenschaft ständig am Streiten ist, um sein Machtmonopol nicht zu verlieren, obwohl auch die Wissenschaft immer wieder mal Erkenntnisse verwarfen, die angeblich so eindeutig waren - wer weiß das nicht, wer lange Jahrzehnte von neuen Erkenntnissen gelesen hatte. Bis sie einige Jahre später dann nicht mehr wahr sein sollten.

So ist es in jedem Bereich. Ob in der Medizin, in der Politik, in der Technik oder wer weiß wo noch so alles - auch Astrologie hat dazu gelernt.

Ich mache mir eher Sorgen um Leute, die nicht wissen, wohin mit ihrem Hass gegen Astrologie, weil sie vielleicht in der Charaktereinschätzung nicht gut bei weg kommen.

Wer tut Dir weh, wenn er sich mit Astrologie beschäftigt ?
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(04-05-2014, 13:20)Klaro schrieb: auch Astrologie hat dazu gelernt

was?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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(04-05-2014, 13:22)petronius schrieb:
(04-05-2014, 13:20)Klaro schrieb: auch Astrologie hat dazu gelernt

was?

Ich sehe, Du versuchst die reduktive Methode, irgendeine Antwort aus Klaro herauszuziehen. Viel Glueck!
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(04-05-2014, 13:20)Klaro schrieb: Mit bla bla willst Du Deine Verachtung ausdrücken, ohne Dich mal ernsthaft damit zu beschäftigen. Auch Deine Sache. Icon_smile Ist aber auch nicht gerade klug.

Ich habe mich sogar sehr ernsthaft mit der Sache befasst!


Sogar sehr SEHR...!

Der Esoterikmarkt macht Welt-weit ein vielfaches des Umsatzes aller humanitären Hilfsorganisationen zusammen.

Selbst Pharma-Riesen, Chemiekonzerne und andere Technologiemärkte müssen sich gewaltig anstrengen, um dem Esomarkt in Sachen Wirtschafts-Umsatz das Wasser zu reichen.


Das will also heißen, dass die Esoterikbranche einen ganz besonderes WICHT-igen Teil der menschlichen Dummheit bedient. Oder vielleicht besser ausgedrückt, im ganz besonderen den egozentrischen Wicht im Menschen.

Einen ganz großen Teil von diesem Kuchen schneidet dabei noch immer die Astrologie für sich ab. Aber inzwischen hat auch die esoterische Quantenmechanik fast bis zur Astrologie aufgeschlossen. Icon_wink
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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