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Erdzeitalter und geologische Datierungsmethoden
#16
Dabei fällt Konforms Kartenhaus schon dadurch zusammen, dass die süddeutsche Dendrochronologie lückenlos 14.600 Jahre zurückreicht. Mit der Marmor-Statuette, die ich heute im Museum gesehen habe und die auf 6500-5900 v.Chr. datiert war, hat er wahrscheinlich auch seine Probleme. 

Historische Bezeugungen fallen in die Kategorie "nice to have", aber andere Datierungen, wie Dendrochronologie, sind zu bevorzugen. Gut, wenn beide übereinstimmen, und wenn nicht, muss man immer bedenken, dass die historischen Dokumente von Menschen mit ihrem oft beschränkten Einblick stammen. 
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#17
Was die Holzteile betrifft, sind da mal Reliquien vom Jesuskreuz untersicht worden.
Müssten ja erhalten sein.
*http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/d-82171702.html

Sind natürlich mit Vorsicht auszuwählen, aber bei der Menge ergibt sich
vielleicht Übereinstimmung.
So ein Zimmermann müsste ja öfter mit Holz gearbeitet haben, gibts ein Haus
o.ä. an dem er mitgearbeitet haben soll ?
Wo war die Werkstatt von Josef, alles weg ?

Bei Blutstropfen und eltlichen abgeschnittenen Vorhautreliquien ist da eher weniger Ergebnis zu erwarten.
Die Kreuznägel sind doch auch teils erhalten.
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#18
(28-09-2014, 16:25)Ulan schrieb: Dabei fällt Konforms Kartenhaus schon dadurch zusammen, dass die süddeutsche Dendrochronologie lückenlos 14.600 Jahre zurückreicht. Mit der Marmor-Statuette, die ich heute im Museum gesehen habe und die auf 6500-5900 v.Chr. datiert war, hat er wahrscheinlich auch seine Probleme. 

Wenn wir uns die Annahmen, die den Datierungen zugrunde liegen, etwas näher anschauen, wird recht schnell der spekulative Charakter der behaupteten Alter deutlich. Mit Vermutungen sollten wir aber nicht arbeiten, habe ich vernommen... Icon_cheesygrin

(28-09-2014, 16:25)Ulan schrieb: Historische Bezeugungen fallen in die Kategorie "nice to have", aber andere Datierungen, wie Dendrochronologie, sind zu bevorzugen. Gut, wenn beide übereinstimmen, und wenn nicht, muss man immer bedenken, dass die historischen Dokumente von Menschen mit ihrem oft beschränkten Einblick stammen. 

Wenn der Auswurf einer vulkanischen Bombe im Jahr 1963 bezeugt ist, dürfte ein um bis 4,4 Ma abweichendes Datum wohl schwer zu begründen sein. Die Datierung mittels K-Ar ergab nämlich ein Alter der “Bombe” von 2,4 ± 2 Ma...
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#19
xhttp://www.waschke.de/twaschke/artikel/sintflut/sint_8.htm


Zitat aus obigem Link:

Zitat:Wie wurden die Kalkablagerungen gebildet? Sehr viel Kalkstein besteht aus den Skeletten Zillionen mikroskopisch kleiner Meerestiere. Einige Ablagerungen sind tausende von Metern dick. Lebten alle diese Tiere, als die Flut begann? Wenn nicht, wie kann dann die wohlgeordnete Folge der Fossilien in den Schichten erklärt werden? Etwa 1.5 x1015 Gramm Kalziumkarbonat werden zur Zeit jährlich auf dem Meeresboden abgelagert [Poldervaart, 1955]. Auch wenn man von einer 10 mal so hohen Ablagerungsrate für 5000 Jahre vor der Flut ausginge, würde das nur etwa 0,02% der Kalkablagerungen ergeben.

1,5 x 10^15 Gramm sind um die 0,002 mm/ Jahr.

Der Autor hätte mal die eine oder andere Kreideformation beidseits des Pas de Calais etwas näher in Augenschein nehmen sollen. Was für eine Welt müsste das gewesen sein, die die  ungestörte Ablagerung zig Meter hoher Kreideschichten erlaubt?

Für einen Meter Kreide brauchte es nach obiger Rechnung um die 500.000 Jahre. Die Mächtigkeit der Kreideformation bei Dover beträgt bis 106 m, die bei Beachy Head bis 162 m.  Der gleichmäßigen Struktur nach zu urteilen müssen dies Jahre mit keinen hohen Wellengang gewesen sein. Nicht einmal der angebliche vor 65 Millionen Jahren auf der Halbinsel Yucatan eingeschlagene Asteroid hat Spuren in der Kreide bei Beachy Head hinterlassen hinterlassen. Immerhin müsste diese Formation um die 80 Millionen Jahre alt sein.

Der Einschlag auf Yucatan hätte übrigens Energien von mindestens 10 Milliarden Atom-Bomben der Hiroshima-Klasse freigesetzt und hätte durch die ganze Erde Schock- und Druckwellen gejagt. Weit wahrscheinlicher ist, dass ein solcher Impact die Erde zerrissen hätte...
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#20
Das ist zum einen eine ziemlich schlampige Rechnung und zum anderen entstehen dicke Kalkberge  im Meer auch durch Hangabrutschungen.

Durch die Kräfte der Plattentektonik werden alte Meeresböden, die einstmals waagrecht waren in die Senkrechte gebracht. Siehe z. B. Dolomiten http://de.wikipedia.org/wiki/Dolomiten.

Andersherum:

Hätte es tatsächlich eine biblische Sintflut gegeben, hätten sich durch Diffusion der gelösten Mineralien im Wasser, überall auf der Welt die gleichen und selben Sedimente abgesetzt.
Davon ist aber leider weit und breit nichts zu sehen.

Außerdem: Kalkgestein ist in den Alpen oft tausend Meter unter Gneis- Granit- Porphyrschichten und in sogenannten  Adergängen dazwischen zu finden.

Das passt einfach alles mit der Schöpfungsgeschichte nicht zusammen. Ganz unabhängig davon, wie und nach welchen Methoden Geologen das alter des Erdgesteines bestimmen.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#21
(28-09-2014, 18:25)konform schrieb: Der Einschlag auf Yucatan hätte übrigens Energien von mindestens 10 Milliarden Atom-Bomben der Hiroshima-Klasse freigesetzt und hätte durch die ganze Erde Schock- und Druckwellen gejagt. Weit wahrscheinlicher ist, dass ein solcher Impact die Erde zerrissen hätte...

Wer will das denn wie berechnet haben.
Die Wirkungen basieren auch Boden, Luft, unterirdischen Explosionen ?
Sprengkraft, Druckwelle, Radioaktivität, Ausbreitung der Faktoren.

Nach Auswirkungen der bisher zivil genutzten Atomexplosionen,zB Kanalsprengung, ist ein solcher Effekt sicher hochrechenbar,
wenn man sich befugt fühlt.
Das die Wirkung da linear mit der Stärke in alle Richtungen wächst sollte man besser nicht annehmen
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#22
(28-09-2014, 19:30)Harpya schrieb:
(28-09-2014, 18:25)konform schrieb: Der Einschlag auf Yucatan hätte übrigens Energien von mindestens 10 Milliarden Atom-Bomben der Hiroshima-Klasse freigesetzt und hätte durch die ganze Erde Schock- und Druckwellen gejagt. Weit wahrscheinlicher ist, dass ein solcher Impact die Erde zerrissen hätte...

Wer will das denn wie berechnet haben.
Die Wirkungen basieren auch Boden, Luft, unterirdischen Explosionen ?
Sprengkraft, Druckwelle, Radioaktivität, Ausbreitung der Faktoren.
- - -

Mit der angenommenen Geschwindigkeit von 60 bis 80 km/ sec und zehn Kilometer Durchmesser des Asteroiden  errechnet sich die freigesetzte Energie von 150 Billionen Tonnen TNT, entsprechend zehn Milliarden Hiroshima-Bomben mit je 15.000 Tonnen TNT Sprengkraft...Kann zwar jeder selbst ausrechnen, doch stammt die Zahl aus einem Wikipedia-Eintrag...

Jedenfalls sollten sich die Paläontologen einen anderen Grund für das Verschwinden der Saurier suchen...
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#23
(28-09-2014, 18:25)konform schrieb: Der Autor hätte mal die eine oder andere Kreideformation beidseits des Pas de Calais etwas näher in Augenschein nehmen sollen. Was für eine Welt müsste das gewesen sein, die die  ungestörte Ablagerung zig Meter hoher Kreideschichten erlaubt?

Zunächst sei bestätigt, dass die Erdzeitalter tatsächlich unvorstellbar lange gedauert haben und sich pro Jahr "fast nichts" verändert hat. Nur, wir blicken heute auf die entsprechenden Gesteinsschichten und können anhand der Fauna-Skelette (z. B. in der Kreide) die vielen Hunderttausende von Jahren ablesen. Die Kreidezeit selbst hat von ca. 145 000 000 Jahre bis ca. 66 000 000 Jahre gedauert, Zeit genug für jede Art Ablagerung in der Meeren dieser Zeit. Dass die Kreide z. T. über dem heutigen Meersspiegel liegt, hat mit langsamen Hebungen und Senkungen sowohl des Landes als auch der Meeresböden zu tun.

(28-09-2014, 18:25)konform schrieb: Der Einschlag auf Yucatan hätte übrigens Energien von mindestens 10 Milliarden Atom-Bomben der Hiroshima-Klasse freigesetzt und hätte durch die ganze Erde Schock- und Druckwellen gejagt. Weit wahrscheinlicher ist, dass ein solcher Impact die Erde zerrissen hätte...
Noch 3 Milliarden Jahre vorher ist das tatsächlich passiert. Im übrigen sind Fissions-, ja sogar Fusionsbomen (A- und H-Bomben) "Peanuts", gemessen an Asteroiden-Einschlägen. Die überwiegende Mehrzahl dieser Einschläge hat die Erde überlebt - bis heute (nur einmal ist eben der Mond entstanden, was sicher alles Leben ausgelöscht hätte, hätte es damals schon bestanden).

Mir ist natürlich klar, warum solche Fragen hier diskutiert werden. Ich kann dem nur wirklich sämtliche Datierungen entgegen halten, die zwar je nach Methode sehr unterschiedlich sein können. In summa erstrecken sich geologische Zeiträume aber über jede Zeit-Vorstellung hinaus. Keine Religion dieser Erde konnte diese Abyssale an Zeit ermessen und in ihre Lehren einbauen. Die ältesten Religionen sind einige wenige Jahrtausende alt - nichts, gemessen an den Äonen davor.

Die Glaubensvorstellungen mussten also von einem Status ausgehen, der überschaubar ist für das menschliche Vorstellungsvermögen. Aber daraus sind bestenfalls Schlüsse (Normen) für die jetzt lebenden Gesellschaften herleitbar, nicht aber rückschließend für den eigentlichen Schöpfungsprozess Gottes. Wenn man an eine Schöpfung glaubt, so gilt der Schöpfungsmythos als ein Bekenntnis zur Ordnung der Menschenwelt hin zu einer umfassenden Macht, zu der man sich rechnet. Wie und Wann bleiben außen vor.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#24
(28-09-2014, 20:28)konform schrieb: Jedenfalls sollten sich die Paläontologen einen anderen Grund für das Verschwinden der Saurier suchen...
Warum? Bedenke die klimatischen Veränderungen über mehrere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Große Saurier brauchen viel Sauerstoff. Wenn aber sowohl Meeres- als auch Landpflanzen massiv "abgekocht" werden und die Photosythese einbricht, haben sie "schlechte Karten".
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#25
(28-09-2014, 20:28)konform schrieb:
(28-09-2014, 19:30)Harpya schrieb:
(28-09-2014, 18:25)konform schrieb: Der Einschlag auf Yucatan hätte übrigens Energien von mindestens 10 Milliarden Atom-Bomben der Hiroshima-Klasse freigesetzt und hätte durch die ganze Erde Schock- und Druckwellen gejagt. Weit wahrscheinlicher ist, dass ein solcher Impact die Erde zerrissen hätte...

Wer will das denn wie berechnet haben.
Die Wirkungen basieren auch Boden, Luft, unterirdischen Explosionen ?
Sprengkraft, Druckwelle, Radioaktivität, Ausbreitung der Faktoren.
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Mit der angenommenen Geschwindigkeit von 60 bis 80 km/ sec und zehn Kilometer Durchmesser des Asteroiden  errechnet sich die freigesetzte Energie von 150 Billionen Tonnen TNT, entsprechend zehn Milliarden Hiroshima-Bomben mit je 15.000 Tonnen TNT Sprengkraft...Kann zwar jeder selbst ausrechnen, doch stammt die Zahl aus einem Wikipedia-Eintrag...

Jedenfalls sollten sich die Paläontologen einen anderen Grund für das Verschwinden der Saurier suchen...

Beruht alles nur aus Annahmen, welches Material hatte das Ding, ist das ganz angekommen oder hatte sich wie das Tundra Ding
schon in der Luft zerlegt, zum Teil jedenfalls, warum nicht auch mehrere Trümmer, wie war die Flugbahn etc.
Irgendwas ist in Yukatan wohl gewesen oder was anderes in der Zeit,da scheint die weltweit angereicherte Iridium Schicht,
hinzudeuten, aber was ?

Besseres gibts halt nicht. zB:
"Skeptiker bezweifeln allerdings, dass der Einschlag und das Massensterben am Ende der Kreidezeit zusammenhingen. Stattdessen vermuten sie die Ursache im heutigen Indien, im sogenannten Dekkan-Trapp, wo sich zur fraglichen Zeit ein aktiver Supervulkan befand, der über 1,5 Millionen Jahre hinweg große Mengen Staub, Schwefel und vulkanische Gase ausstieß. Das konnten Peter Schulte von der Universität Erlangen und seine Kollegen nun jedoch widerlegen........."
*http://www.wissenschaft.de/erde-weltall/palaeontologie/-/journal_content/56/12054/994549/Der-Meteorit-war%27s-doch/
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#26
(28-09-2014, 11:42)konform schrieb: U-Pb-Zirkondatierungen stehen oft im Widerspruch mit den angenommen Alter der Gesteine, denen die Zirkonkristalle entstammen.

Erklärung: Zirkone sind ungemein resistent gegen Wiederaufschmelzung

(28-09-2014, 11:42)konform schrieb: Im Grunde sind nur solche Datierungen sicher, die mit geschichtlichen Ereignissen korreliert werden können.

U/Pb-Zirkondatierung ist eine Methode zur Datierung weit zurückliegender geologischer Ereignisse. Die ältesten radiometrischen Werte auf der Erde (> 4 Ga) wurden an Zirkonen ermittelt.

Welche "geschichtlichen Ereignisse", die Du mit U/Pb-Datierungen in Zusammenhang bringen willst, schweben Dir vor?

(28-09-2014, 11:42)konform schrieb: In Frage kommen hierfür - mit Einschränkungen - die Dendrochronologie…

Die Dendrochronologie ist auf zeitlich sehr beschränkte Fälle anwendbar.


(28-09-2014, 11:42)konform schrieb: …und die C14-Methode.

Die Radiokarbonmethode ist in der Geologie für Datierungen von 0-70000 a geeignet. Wie stellst Du Dir die Datierung von älteren Gesteinsformationen mittels Radiokarbonmethode vor?

(28-09-2014, 11:42)konform schrieb: *) Andrew A. Snelling in: Radioisotope und das Alter der Erde.

Der Kreationist Andrew A. Snelling ist für die einschlägige Wissenschaft bestenfalls eine Lachnummer!

Mit seiner These vom beschleunigten radioaktiven Zerfall in der Vergangenheit und seinem Versuch, auf diese Weise das Alter der Erde mit der biblischen Schöpfungslehre in Einklang zu bringen, disqualifiziert er sich für wissenschaftliche Aussagen selbst.

Und:

Was Du unter "historisch bezeugte Datierungen" die Erdgeschichte betreffend zu verstehen pflegst, willst Du uns wohl nicht verraten?
MfG B.
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#27
(28-09-2014, 21:54)Harpya schrieb: "Skeptiker bezweifeln allerdings, dass der Einschlag und das Massensterben am Ende der Kreidezeit zusammenhingen. Stattdessen vermuten sie die Ursache im heutigen Indien, im sogenannten Dekkan-Trapp..."

Na ja, das sind immer so entweder/oder Szenarien, die da aufgestellt werden. Ein durch ein Ereignis geschwaechtses Oekosystem kann durch eine zweites Ereignis dann viel leichter gekippt werden.
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#28
(28-09-2014, 17:23)konform schrieb:
(28-09-2014, 16:25)Ulan schrieb: Mit der Marmor-Statuette, die ich heute im Museum gesehen habe und die auf 6500-5900 v.Chr. datiert war, hat er wahrscheinlich auch seine Probleme. 
Wenn wir uns die Annahmen, die den Datierungen zugrunde liegen, etwas näher anschauen, wird recht schnell der spekulative Charakter der behaupteten Alter deutlich. Mit Vermutungen sollten wir aber nicht arbeiten, habe ich vernommen... Icon_cheesygrin
Ah ja? Dann nehme mich mal an, Du weisst von welchem Exponat ich sprach? Weil, sonst sind das nicht nur Vermutungen bezueglich des Exponats, sondern bodenlose Schluesse daraus, was Du hier lieferst. Oder ist das wieder nur ein Beispiel dafuer, dass Du weisst (oder besser meinst zu wissen), dass die Erde 6000 Jahre (oder was auch immer <10.000 Jahre) alt ist, weshalb die Datierung angeblich falsch sein muss?
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#29
(29-09-2014, 14:25)Ulan schrieb:
(28-09-2014, 17:23)konform schrieb:
(28-09-2014, 16:25)Ulan schrieb: Mit der Marmor-Statuette, die ich heute im Museum gesehen habe und die auf 6500-5900 v.Chr. datiert war, hat er wahrscheinlich auch seine Probleme. 
Wenn wir uns die Annahmen, die den Datierungen zugrunde liegen, etwas näher anschauen, wird recht schnell der spekulative Charakter der behaupteten Alter deutlich. Mit Vermutungen sollten wir aber nicht arbeiten, habe ich vernommen... Icon_cheesygrin
Ah ja? Dann nehme mich mal an, Du weisst von welchem Exponat ich sprach? Weil, sonst sind das nicht nur Vermutungen bezueglich des Exponats, sondern bodenlose Schluesse daraus, was Du hier lieferst. Oder ist das wieder nur ein Beispiel dafuer, dass Du weisst (oder besser meinst zu wissen), dass die Erde 6000 Jahre (oder was auch immer <10.000 Jahre) alt ist, weshalb die Datierung angeblich falsch sein muss?

Welche auch immer, was wurde denn datiert ?
Hab letztes Jahr Marmorfiguren  in Paris auf einer Vernisage gesehen, die waren keine 3 Jahre alt, auf der dokumenta letztesmal auch.
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#30
(28-09-2014, 21:54)Harpya schrieb: - - -
*http://www.wissenschaft.de/erde-weltall/palaeontologie/-/journal_content/56/12054/994549/Der-Meteorit-war%27s-doch/

Zitate aus obigem Link:

Zitat:Die vulkanische Aktivität, aus der der Dekkan-Trapp hervorging, fand vor etwa 66 Millionen Jahren statt. Zusammen mit dem Trapp kommen im Dekkan ausgedehnte Dyke-Schwärme vor. Der Trapp besteht fast ausschließlich aus tholeiitischem Basalt und basaltischem Andesit.

Das deckt sich in etwa mit dem behaupteten Einschlag des Yucatan-Asteroiden vor 65 Millionen Jahren. Hättes es diesen Impact aber tatsächlich gegeben, zur Öl-Katastrophe 2010 im Golf von Mexiko wäre es nicht gekommen. Nach einem derartigen Stoß auf die Erde hätte es wahrscheinlich weltweit keine Öl-Blasen mehr gegeben. Die jetzigen Ölscheichs wären arm wie die Kirchenmäuse...

Zitat:Die Dauer der Entstehung des Dekkan-Trapps ist umstritten, Zeiträume zwischen 500.000 und 9.000.000 Jahren werden angegeben. Für den Ausstoß der Basalte soll die Passage der Indischen Platte über einen Mantelplume verantwortlich sein. Diese Theorie ist jedoch ebenfalls umstritten.[2] Als Verursacher kommt der Mantelplume in Frage, der in heutiger Zeit den Réunion-Hotspot speist.
- - -
Manche Wissenschaftler machen die mit der Ablagerung des Dekkan-Trapps verbundene Klimaänderung für das große Artensterben an der Kreide-Tertiär-Grenze verantwortlich (vgl. etwa die Verneshot-Hypothese), entgegen der verbreiteten Meteoritentheorie zum Dinosauriersterben.[4] Zusätzliche Stützung fand diese Auffassung durch die Entdeckung, dass die in der fraglichen Zeit an der Kreide-Tertiär-Grenze vor etwa 65 Millionen Jahren typische Ablagerung von Iridium nicht nur bei Meteoriteneinschlägen, sondern auch durch Vulkanismus entstehen kann.

Auf was genau stützen sich diese Zeitangaben?  Radiometrische Uhren können es nicht sein. Diese nämlich sind wertloser als kaputte mechanische Uhren...Abweichungen um das Hunderttausendfache von der nachgewiesenen Zeit belegen dies. Zutreffend aber ist, dass die  Dekkan-Trapps zur gleichen Zeit entstanden, zu der es zu dem vermeintlichen Impact auf Yucatan kam. Das ganze Szenario steht im Zusammenhang mit einer verheerenden weltweiten Flut.
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