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Und noch einmal Mormonen, aber richtig
#1
Es wird hier - wie so oft in den Foren - ein recht merkwürdiges Bild von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage dargestellt. Ich empfehle als erstes, sich doch einmal korrekt zu informieren. Dazu gibt es im Internet genug Möglichkeiten. Dann sieht das Bild schon ganz anders aus.

Vielleicht wäre das erst einmal ein Anfang.
Der Friede fängt in dir an
#2
Hallo Berliner, willkommen.

Findest du nicht das man da eine Bringschuld hat ?
Ich kann doch nicht irgendwo auftauchen, mich ungerecht behandelt fühlen,
weil die anderen sich nicht informiert haben.
Wir haben hier so um die 1000+ Sekten, erwartest du wirklich vom Normalbürger
das er sich alle Lehren reinzieht.
Bischen was anderes muss man ja auch mal machen.

Inweifern bist du zB über die Rohinga informiert.
Auch im Internet zu finden.
#3
Harpya schrieb:Hallo Berliner, willkommen.

Findest du nicht das man da eine Bringschuld hat ?

Eingentlich habe ich nicht den Eindruck, eine Bringschuld zu haben. Es wurden hier eine Menge Themen angeschnitten, die ich nicht abarbeiten kann. Ich kann aber sehr gern auf einzelne Fragen eingehen.



Zitat:Ich kann doch nicht irgendwo auftauchen, mich ungerecht behandelt fühlen,
weil die anderen sich nicht informiert haben.

Ich fühle mich nicht ungerecht behandelt. Seit Jahren werden im Web falsche Informationen gestreut. Meine Kirche hat genug Informationen auch für die Presse herausgegeben, wo sich jeder Interessierte informieren kann. Ich denke, das ist der bessere Weg.



Zitat:Wir haben hier so um die 1000+ Sekten, erwartest du wirklich vom Normalbürger
das er sich alle Lehren reinzieht.

Nein, das muss der Normalbürger nicht. Aber wenn ich mich für die SPD interessiere, informiere ich mich dort. Und mit jeder anderen Partei, jedem anderen Verein ist es auch so. Ebenso mit den vielen Glaubensgemeischaften oder Kirchen.



Zitat:Inweifern bist du zB über die Rohinga informiert.

Gar nicht. Ich habe mich auch nie dafür interessiert



Zitat:Auch im Internet zu finden.

Schön.
Der Friede fängt in dir an
#4
Mormonen sind sicher auch interessant, stell doch mal ein paar vermutete
Missverständnisse klar, ich wüsste jetzt nicht welche du meinst.

Mach uns neugierig auf Mormonen (ohne zu predigen).
Warum sind Mormonen die beste Religion der Welt.

Wo kann man an den Taten erkennen, das Mormonen die überlegene
Glaubensgemeinschaft sind und nicht die Quäker.
#5
Was mir von den Mormonen bekannt ist, ist das die Gemeinschaft der Mormonen von Joseph Smith gegründet wurde. Utah mit Salt lake City ist der Mittelpunkt.

Es gibt laut WIKI zwei Richtungen: die „Rocky-Mountain-Mormonen“ und die „Prärie-Mormonen“
Zu welcher Richtung gehörst du?
#6
(27-04-2015, 19:20)Berliner schrieb: Ich empfehle als erstes, sich doch einmal korrekt zu informieren. Dazu gibt es im Internet genug Möglichkeiten. Dann sieht das Bild schon ganz anders aus.

Hab ich mal getan im Internet.
"Die Auswanderer hätten zu den Verlorenen Stämmen Israels gehört und hätten sich laut dem Buch Mormon in die Nephiten, die die Gebote Gottes hielten, und die vom Glauben abgefallenen Lamaniten aufgeteilt.

Die gottesfürchtigen Nephiten seien von Jesus Christus unmittelbar nach seiner Auferstehung besucht worden, wobei er ihnen einen Kern des Evangeliums vermittelt habe, bevor er in den Himmel aufgefahren sei. Im 5. Jahrhundert n. Chr. sei es dann zum Kampf zwischen den Gruppen gekommen, wobei die Nephiten völlig vernichtet worden seien.
Die Lamaniten seien dafür von Gott mit einer dunklen Hautfarbe gestraft worden. Aus ihnen seien die Indianer hervorgegangen."
wiki

Das heisst doch eigentlich, das es eine höchst ungesunde Sache ist sich mit Jesus einzulassen.
Und die meisten Lamaniten leben jetzt in Afrika ?
#7
Es ist immer eine ungesunde Sache, wenn Menschen die einfachsten Regeln des sozialen Zusammenlebens nicht beachten. Besonders dann, wenn sie es besser wissen.

Wieso in Afrika? Sind die Indianer dorthin ausgewandert? Oder waren die Menschen mit heller Hautfarbe böse, weil sie zu lange in der Sonne lagen?

Ich kann Dir wegen der Hautfarbe nicht viel sagen. Auch auf Kain wurde ein Mal gesetzt, nachdem er seinen Bruder Abel ermordete. Möglicherweise wurde sein Teint auch etwas dunkler. Eine dunkle Hautfarbe hat auch seinen Reiz. Da sieht man nicht so blaß aus.
Der Friede fängt in dir an
#8
Ich hab da nur aus den mormonischen Legenden gelesen,
dunklere Hautfarbe kommt natürlich auch auf anderen Teilen der Welt vor.
Von einer mormonischen Diaspora hab ich da aber nicht gelesen.
Ferner Osten wäre ja auch möglich, Polynesien,Südamerika....


Die mit der hellen Hautfarbe waren ja nicht böse,
nur die Verlierer weil sie sich mit Jesus eingelassen haben.
Ganz wertneutral.
Passiert ja heute auch noch.
Oder gabs die Lamaniten garnicht und das ist alles ein Gerücht ?

Aber du wolltest uns ja vermitteln , wie die mormonische Kirche wirklich ist.
Also wir haben hier wohl ein Missverständniss, klär mich auf was im 5. Jh war.

Warum ist das eigentlich so wichtig von einem Außerirdischen abzustammen.
#9
(27-04-2015, 21:09)Harpya schrieb: Ich hab da nur aus den mormonischen Legenden gelesen,
dunklere Hautfarbe kommt natürlich auch auf anderen Teilen der Welt vor.
Von einer mormonischen Diaspora hab ich da aber nicht gelesen.
Ferner Osten wäre ja auch möglich, Polynesien,Südamerika....


Die mit der hellen Hautfarbe waren ja nicht böse,
nur die Verlierer weil sie sich mit Jesus eingelassen haben.
Ganz wertneutral.
Passiert ja heute auch noch.
Oder gabs die Lamaniten garnicht und das ist alles ein Gerücht ?

Aber du wolltest uns ja vermitteln , wie die mormonische Kirche wirklich ist.
Also wir haben hier wohl ein Missverständniss, klär mich auf was im 5. Jh war.

Warum ist das eigentlich so wichtig von einem Außerirdischen abzustammen.

Die Völker im alten Amerika waren keine Mormonen. Das Buch Mormon berichtet von Einwanderungen aus Israel. Es mag noch andere Einwanderungen gegeben haben. Die Völker, die die spanischen Eroberer vorfanden, sollten also jene Lamaniten gewesen sein, die ihrerseits aus verschiedenen Völkern bestanden. "Lamanit" ist ein Sammelbegriff wie "Indianer".

Eine "mormonische Diaspora" gab es also nicht. Es sei denn, man bezeichnet die Auswanderungen aus Europa in die USA und dann die Vertreibungen bis in das heutige Salzseetal so.

Die mit der hellen Hautfarbe wurden sogar noch böser. Sie wurden von denen mit der dunklen Hautfarbe gerade wegen dieser Bosheit komplett ausgerottet. Anschließend gingen die Kriege unter den Lamaniten weiter. Sie rotteten sich aber nicht gegenseitig aus, sondern trennten sich in Stämme.

Ich glaube, Deine Frage darf ich so verstehen, warum es so wichtig ist, von Gott abzustammen. Für mich ist es die Wahrheit. Sie hebt den Menschen auf eine höhere Ebene, sozusagen aus dem Staub, aus dem sein Leib erschaffen wurde.
Der Friede fängt in dir an
#10
(27-04-2015, 21:42)Berliner schrieb: Die Völker im alten Amerika waren keine Mormonen. Das Buch Mormon berichtet von Einwanderungen aus Israel. Es mag noch andere Einwanderungen gegeben haben. Die Völker, die die spanischen Eroberer vorfanden, sollten also jene Lamaniten gewesen sein, die ihrerseits aus verschiedenen Völkern bestanden. "Lamanit" ist ein Sammelbegriff wie "Indianer".
Wer spricht vom alten Amerika. Im 5 Jh. gabs keine spanischen Eroberer. d
Das fand in der alten Welt statt.
Die Altvorderen müssen ja nicht Mormonen geheissen haben, die Christen haben sich ja auch nicht Christen genannt.
das Gedankengut was später Selbsterleuchtete verkündeten war doch schon immer da.
Gott kann man ja schlecht selbst neu erfinden.

Aber was macht denn das Mormonentum so speziell das es einen unwiederstehlich anzieht, die Frauen ?
#11
(27-04-2015, 21:57)Harpya schrieb: Wer spricht vom alten Amerika. Im 5 Jh. gabs keine spanischen Eroberer. d
Das fand in der alten Welt statt.
Die Altvorderen müssen ja nicht Mormonen geheissen haben, die Christen haben sich ja auch nicht Christen genannt.
das Gedankengut was später Selbsterleuchtete verkündeten war doch schon immer da.
Gott kann man ja schlecht selbst neu erfinden.

Aber was macht denn das Mormonentum so speziell das es einen unwiederstehlich anzieht, die Frauen ?

Deine Frage zielte doch auf das 5. Jahrhundert ab. Die Geschichte des Buches Mormon endet etwa 400 n. Chr. Erst mit den spanischen Eroberern erfuhren wir wieder von diesen Völkern. Von welchen Altvorderen schreibst Du? Meinst Du jene, die Du als Selbsterleuchtete bezeichnest? Und wen meinst Du damit?

Und was die selbsterfundenen Götter betrifft, die gibt es auch heute noch massenweise.

Ich hatte schon geschrieben, was den Unterschied ausmacht.
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#12
(27-04-2015, 20:34)Wilhelm schrieb: Was mir von den Mormonen bekannt ist, ist das die Gemeinschaft der Mormonen von Joseph Smith gegründet wurde. Utah mit Salt lake City ist der Mittelpunkt.

Es gibt laut WIKI zwei Richtungen: die „Rocky-Mountain-Mormonen“ und die „Prärie-Mormonen“
Zu welcher Richtung gehörst du?
Ich kenne keine Prärie- oder Rocky-Mountain-Mormonen. Ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Und die wurde von Joseph Smith gegründet. Das ist richtig.
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#13
(27-04-2015, 22:12)Berliner schrieb: Ich kenne keine Prärie- oder Rocky-Mountain-Mormonen. Ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Und die wurde von Joseph Smith gegründet. Das ist richtig.
Warum will man so wie einer vo 1800 + sein, der von der heutigen Welt keine Ahnung hatte.
Wie bist du eigentlich Mormone geworden, durch göttliche Eingebung oder weil
du eine Hang zu recht alten Wanderpredigern hast, oder wie.
#14
(27-04-2015, 22:16)Harpya schrieb: Warum will man so wie einer vo 1800 + sein, der von der heutigen Welt keine Ahnung hatte.
Wie bist du eigentlich Mormone geworden, durch göttliche Eingebung oder weil
du eine Hang zu recht alten Wanderpredigern hast, oder wie.

"Der von der heutigen Welt keine Ahnung hatte." Icon_razz  Der Witz war gut. Sicherlich war Joseph Smith nur ein ungebildeter Bauernjunge. Aber auf sein Werk gründet sich eine Kirche von nun mehr als 15 Millionen Menschen. Von ihm lernen wir heute noch.

Wie ich zur Kirche gefunden habe? Das ist eine Geschichte für sich. Einerseits waren es die Worte Christi, andererseits, wie du schon bemerkt hast, eine "göttliche Eingebung". Ich habe von der Kirche gehört, habe mir angehört, was sie zu sagen hatte, bin hingegangen, habe mir alles angeschaut und bin dann dageblieben.
Der Friede fängt in dir an
#15
Wo ist da der Witz, hatte er überhaupt einen Führerschen.
Bauernjunge kann sein, Mohammed war Eselstreiber und wesentlich erfolgreicher.
Es geht doch darum was einer zukunftsfähig weiss.
Gläubige versinken ja gerne in alten Welten, mit den Riten, den Gemeinschaften.

Ich eben nicht jedermann Sache mangels eigenem Selbstbewusstsein oder Unfähigkeit selbst
für sein Leben zu denken, sich einfach in eine vorformulierte Hängematte fallen lassen die einem Frauen und Famielie
zutreibt Grundauskommen sichert und wie eine Marionette an Fäden steuert.
Für mich sieht das aus wie ein Selbstwertgefühl einen Nierenstein.


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